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Dienstag, 17. September 19 um 20:00

Jesus, die ersten Christen und Daniel (8): Erzählung vom Weltende - Weg zur Veränderung

Von: Dietrich Plehn

Ort: Nikolaussaal des Kath. Gemeindezentrums Reinheim, Jahnstraße 22

Endzeitszenarien kommen immer gut an, wenn man an die derzeitige Debatte um die Klimakatastrophe denkt. Gottes Reich, sein Endgericht spielen hier keine Rolle, da diese Katastrophe menschengemacht ist.

Anders im Buch Daniel! Hier wird religiös argumentiert. In Angst-machenden Zeiten ist die Rückbindung an den Glauben so wichtig. Der Apokalyptiker ruht sich nicht in seinem Glauben aus. Er weiß, dass die Welt noch immer auf die Erlösung wartet. Wo aber Menschen nicht mehr "erlöst" werden müssen, wo das Lebensumfeld als eigentlich ganz in Ordnung empfunden wurd, wo die Erhöhung des individuellen Lebensstandards die einzige verbliebene Hoffnung des Menschen ist, müssen Wirklichkeitsverständnis und Hoffnungen der Apokalyptiker fremd erscheinen.

Die Texte bei Daniel sind geschrieben, denen Hoffnung zu geben, die auf das Eingreifen Gottes, auf die Veränderung ihrer Lebensverhältnisse hoffen.

Da sind wir angesprochen!