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Syrien war bis in das 10. Jahrhundert mehrheitlich ein christliches Land. Von den Hauskirchen angefangen (z.B. in Dura Europos) über die Kathedralen von Bosra, Emesa bis hin zu den großen Wallfahrtsstätten des hl. Simeon des Säulenstehers und des hl. Sergius (aus dem 4. Jh.), deren Ruinen noch heute von alter Pracht künden. Heute fristet ein kleines Häuflein von Christen nördlich von Damaaskus (z.B. Safita, Maalula u.a.) ein untergeordnetes Leben. Hier wird noch Aramäisch gesprochen, die Sprache Jesu, und man kann dort in dieser Sprache das Vaterunser hören.

Von einer hochinteressanten Reise mit ihren griechischen, hellenisischen, römischen und islamischen Bauten habe ich einen Vortrag zusammen gestellt, der die christlichen Reste dokumentiert. Die Frage ist in diesem Zusammenhang unabweisbar: wie kam es zu der Auslöschung einer so mächtigen Religion. Die einwandernden Araber waren doch die Minderheit.

 

 

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