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Die Kreuzzüge

Wie aktuell dieses Thema wieder geworden ist, zeigt der wiederholte Vorwurf von Muslimen an die Christen, sie wollten einen Kreuzzug gegen die muslimische Welt führen. Doch wie war es damals? Papst Urban II. rief 1098 zum Kreuzzug auf, als  die Muslime Kleinasien, Nordafrika und Spanien erobert hatten und der Zugang zu den heiligen Stätten der Christenheit (Grabeskirche!) verschlossen war. Fast 200 Jahre konnten die Kreuzfahrerstaaten unter großen logistischen Schwierigkeiten bestehen bis sie im 13. Jh. mit dem Fall der Stadt Akko das hl. Land den Seldschucken überlassen mussten.

Sicher waren es nicht die edelsten Motive, die die Scharen von Rittern, Bettlern, ja auch Kinder, in Bewegung setzten. Doch ohne diese Kreuzzüge sähe die heutige Welt anders aus. Es hätte kein Mittelalter gegeben, keine Renaissance und unser Weg wäre nicht in die Neuzeit gegangen.

Der Vortrag versucht diesen komplexen Sachverhalt aufzuschlüsseln und nahezubringen. Aber auch das "Kreuzzugstrauma" der Muslime soll angesprochen werden.

 

 

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