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Die Urgeschichte

Zur Zeit ist wieder ein Streit mit den Kreationisten ausgebrochen. Sie wollen glauben, dass alles, was in der Urgeschichte beschrieben ist, wörtlich zu verstehen sei. Das bedeutet, die Welt ist in sieben Tagen entstanden und Gott hat vor 6000 Jahren damit begonnen. Sie verstehen die Bibel als ein Geschichtsbuch und nicht als ein Glaubensbuch. Dass letzteres zutrifft, erkennt man daran, dass die Bibel mindestens vier Schöpfungsgeschichten kennt. . Übrigens: auch die Muslime halten an der kreationistischen Sicht der Welt fest und leugnen die Evolutionstheorie Darwins.

Auch die Erzählungen von Paradies und Sündenfall, Sintflut, Turm zu Babel sind Glaubenserzählungen, die die Menschen in ihrem Verhältnis zu Gott definieren wollen, nicht einfach irgendwelche Informationen über den Anfang der Welt geben wollen. Es gab und gibt immer wieder Menschen, die - wie das berühmte Buch von Werner Keller "Die Bibel hat doch recht" suggeriert - in den Aussagen der Schrift einen Gottesbeweis sehen.

Diese Erkenntnis näher zu bringen, dass die Bibel ein Glaubensbuch ist, ist der Leitgedanke dieses Vortrags. Es werden hier spannende Diskussionen erwartet.

 

 

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