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Das Bilderverbot im Alten Testament

Das Bilderverbot des Alten Testaments ist in den Bilder verbietenden Vorstellungen des Islam bis zu uns gekommen. Was steckte denn eigentlich im AT dahinter? Warum diese hohe Sensibilität in dieser Frage? Es ist die Vorstellung der damaligen Menschen, die in einem Bild mehr sahen als wir.

Der bildlose Gott, dessen Name heißt "Ich bin da", war eine fundamentale Schöpfung und Erfahrung des jüdischen Volkes und in ihrer Art einmalig. Die Christen haben dieses "Gottesbild" übernommen. Die Frage nach der bildhaften Darstellung hat in der Zeit des Ikonoklasmus (des Sturms auf die Ikonen) um 800 die Gemüter aufgerührt und zu der Feststellung geführt: Wir verehren die Heiligen in den Bildern, wir beten die Bilder nicht an.

Der Vortrag will die alttestamentliche Fundierung des Bilderverbots, auch mit Blick auf die Nachbarvölker, erläutern und die Auswirkungen auf die Verehrung der christlichen Bilder aufzeigen.

 

 

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